Homöopathie

Homöopathie

Was ist Homöopathie?Homöopathie

Homöopathische Therapie arbeitet mit Arzneien, die vorwiegend aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich gewonnen werden. Die Besonderheit liegt darin, dass die Arzneien potenziert, das heißt verdünnt und verschüttelt, werden, was zu einer verstärkten Wirksamkeit führt.
Bei Homöopathie handelt es sich um eine ganzheitsmedizinische Methode. Das bedeutet, dass sie den ganzen Menschen im Blickpunkt hat und sich nicht nur auf die Behandlung des Bereiches konzentriert, der vordergründig Unterstützung benötigt. Der Mensch als Individuum wird somit zur Grundlage der Behandlung.

Wer darf homöopathische Behandlungen durchführen?

In Österreich dürfen homöopathische Behandlungen ausschließlich von Ärzten durchgeführt werden.

 

Wann ist Homöopathie sinnvoll?

Die Anwendungsgebiete der Homöopathie sind sehr vielfältig:

  • Akute Erkrankungen (z. B. Erkrankungen des Magendarmtrakts, der Atemwege, der Harnwege, des Bewegungsapparates,...)
  • Chronische Erkrankungen (z. B. Migräne, Infektanfälligkeit, Allergien,...)
  • Hormonell bedingte Störungen (z. B. im Wechsel)
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Erschöpfungszustände
  • Folgezustände von Operationen
  • Körperliche und seelische Verletzungen
  • und vieles mehr...

Homöopathie als Behandlungsmethode ist in allen Altersstufen gut verträglich und auch in der Schwangerschaft anwendbar, da sie sanft und nebenwirkungsfrei ist. Oft ist eine rasche Hilfe möglich! Vor allem wenn auf Basis der Schulmedizin keine für den Patienten zufrieden stellende Lösung gefunden werden kann, stellt die Homöopathie eine gute komplementärmedizinische Ergänzung dar.

 

Wo liegen die Grenzen der Methode?

Die Grenzen der Methode liegen in der Regulationsfähigkeit des Patienten. Homöopathische Arzneien regen die körpereigenen(!) Ressourcen an um einen sanften Heilungsprozess in Gang zu setzen. Wenn solche Ressourcen nicht vorhanden sind ist die Homöopathie keine geeignete Behandlungsmethode. Ein Beispiel dafür ist Diabetes. Diabetiker können kein Insulin produzieren und sind somit auf die Hilfe von körperfremden Ressourcen angewiesen.

 

Wie sieht der Verlauf einer homöopathischen Therapie aus?

Bei der Erstordination wird eine ausführliche persönliche Anamnese durchgeführt. In einem längeren Gespräch macht sich der behandelnde Arzt ein genaues Bild über den erkrankten Patienten. Dazu gehören körperlichen Beschwerden und Krankheiten (sowohl vergangene als auch gegenwärtige), psychische Befindlichkeit, Familienanamnese, soziales Umfeld, Biographie und die Wahrnehmung des Patienten. Auf Basis dessen wird eine speziell auf den Patienten abgestimmte Therapie erstellt. In der Folgeordination wird der Erfolg nach einer Zwischenanamnese und einer klinischen Untersuchung beurteilt und die weitere Vorgehensweise besprochen.

Homöopathie ist Medizin für den ganzen Menschen – für seinen Körper, seinen Geist und seine Seele.

Adresse

Franz-Jonas-Platz 10/2/1
1210 Wien, Österreich

 

Öffentliche Verkerhsmittel

U-Bahn: U6 | S-Bahn: S1, S2, S3, S7
Straßenbahn: 5, 25, 26, 30, 31, 33
Bus: 20B, 28A, 29A, 33A, 33B

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